Bildmontage mit Schriftzug Innovationspartnerschaften für den Mittelstand

8. Innovationstag bei der AiF, 31. Mai 2001

aus der Pressemitteilung des BMWi vom 31.05.2001

"Wirtschaft trifft Wissenschaft"

Staatssekretär Dr. Tacke besucht 8. Innovationstag der AiF in Berlin

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Dr. Alfred Tacke, eröffnete heute den 8. Innovationstag der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) in Berlin.

Die AiF ist als Projektträger für Technologieförderprogramme der Bundesregierung vorrangig für kleine und mittlere Unternehmen und mit diesen kooperierenden Forschungseinrichtungen tätig.

Auf der traditionellen Veranstaltung präsentierten über 200 mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Ost und West, die im Rahmen der Kooperationsförderung des BMWi gefördert wurden, eindrucksvoll ihre Leistungen.

Tacke würdigte in seiner Begrüßungsrede das Motto des diesjährigen Innovationstages "Wirtschaft trifft Wissenschaft" als ein wichtiges generelles Leitmotiv für die Zukunft des innovativen Mittelstandes in Deutschland. "Mit der Förderlinie Forschungskooperation", so Tacke, "unterstützt das BMWi den Austausch von Wissen und Personal zwischen Unternehmen und mit Forschungseinrichtungen. Ich nenne hier nur die neu geschaffenen Programme: PRO INNO, InnoNet und ZUTECH, die der mittelständischen Wirtschaft neue Wege zur Entwicklung und Nutzung von Forschungsergebnissen öffnen."

Tacke verwies ebenfalls auf das Technologienetzwerk Forschungskooperation des BMWi, das den innovativen Mittelstand bei der Anbahnung von transnationalen Kooperationen in Forschung und Technologie unterstützt. Das Netzwerk besteht zur Zeit aus 20 Kontaktbüros in 18 Ländern in Mittel- und Osteuropa, Asien und Lateinamerika. Er begrüßte die auf dem Innovationstag anwesenden Vertreter dieser Büros und forderte die Besucher und Aussteller auf, diese Kontaktmöglichkeit zu nutzen und sich über die Chancen in diesen Ländern zu informieren.

"In unserer Technologiepolitik", so Tacke, "lassen wir uns von zwei grundsätzlichen Erkenntnissen leiten: Wer auf Forschung, Technologie und Innovation setzt hat größere Chancen im Wettbewerb und kleine Wirtschaftseinheiten müssen ihre Kräfte bündeln, um ihre Wirtschaftskraft im internationalen Technologiewettbewerb zu erhöhen."

Das FuE-Kooperationen unterstützende Programm PRO INNO ist schnell zu einer tragenden Säule der mittelstandsorientierten Technologiepolitik geworden und erfreut sich einer großen Nachfrage. Bisher wurden mit 475 Mio. DM über 2500 Förderanträge bewilligt, mit denen ein FuE-Aufwand von 1,4 Mrd. DM initiiert wurde. Daran partizipieren 2000 KMU und 220 mit ihnen kooperierende Forschungseinrichtungen. Erfreulich ist, dass an der Hälfte der geförderten Kooperationsprojekte Forschungseinrichtungen beteiligt sind. Diese übernehmen damit eine wichtige Rolle als Motor für Innovationen in der mittelständischen Wirtschaft. Hier arbeiten Wirtschaft und Wissenschaft wahrlich erfolgversprechend zusammen. Die mit einem 60%-igen Programmanteil für die neuen Bundesländer und überproportionale Förderung ostdeutscher Innovationspotenziale verdeutlicht auch die besondere Unterstützung der Bundesregierung beim Umstrukturierungs- und Aufholprozess in den neuen Ländern.

Eine spezielle Analyse der Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen mit Kleinen und mittleren Unternehmen im Rahmen des Programms PRO INNO wurde zum Innovationstag vorgestellt und erscheint in der BMWi-Reihe "Innovation Aktuell".

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