Bildmontage mit Schriftzug Innovationspartnerschaften für den Mittelstand

10. Innovationstag bei der AiF, 3. Juni 2003

Der 10. Innovationstag fand am 3. Juni mit 230 Ausstellern und etwa 1000 Besuchern auf dem Freigelände der Geschäftsstelle Berlin bei herrlichem Sonnenschein statt.

Das Motto „Wenn die Chemie stimmt…“ widerspiegelte sich nicht nur in einem Ausstellungsschwerpunkt Chemie, sondern vor allem in der angenehmen Atmosphäre einer Vielzahl von interessanten und produktiven Gesprächen zwischen den ausstellenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus den verschiedenen Technologiebereichen sowohl untereinander als auch mit den fachkundigen Besuchern.

Die Meinung der Aussteller und Besucher ist dabei einhellig: Der Innovationstag ist eine sehr gute Gelegenheit für kleine Unternehmen, interessante und nutzbringende Gespräche zu führen sowie neue geschäftliche Kontakte zu knüpfen, und bietet den Forschungseinrichtungen die Möglichkeit, ihre Arbeiten den kleinen und mittelständischen Unternehmen vorzustellen. Insgesamt eine gelungene Veranstaltung und auch 2003 – so ein Aussteller -  „wie immer, ein voller Erfolg.“

Ganz in diesem Sinne bezeichnete der AiF-Präsident  Johann Wilhelm Arntz bei der Eröffnung die zehnjährige Entwicklung des Innovationstages als Erfolgsstory, in der sich Jahr für Jahr eine große Zahl von Unternehmern und Wissenschaftlern treffen, um Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und neue Projekte anzudenken.

Rezzo Schlauch, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit, verwies in seiner Begrüßung auf die Mittelstandsoffensive „pro mittelstand“ seines Hauses, die eine neue Dynamik im und für den Mittelstand auslösen wird, und ging dann konkret auf die Technologieförderprogramme, die für den Mittelstand von Interesse sind, ein.

Professor Joachim Treusch, Vorsitzender des Lenkungsauschusses von „Wissenschaft im Dialog“ nannte den Innovationstag der AiF mit seinen zahlreichen Exponaten einen gelungenen Beitrag zum Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit im Jahr der Chemie.

Auf dem sich anschließenden Rundgang durch die Ausstellung ließen sich der Parlamentarische Staatssekretär im BMWA, Herr Schlauch, und die AiF-Geschäftsführung beispielhaft einige Exponate von den ausstellenden Unternehmen und Forschungseinrichtungen erläutern.

Am Nachmittag gab es kurzweilige originelle Vorträge zur Chemie in unserem Alltag.

Ein gelungener Beitrag zum Austausch von Wissenschaft und Öffentlichkeit war auch die Einladung an Schüler und Erwachsene, einen Einblick in die Chemie als Bestandteil des täglichen Lebens zu gewinnen.

Der Chemie-Truck „Justus“, das rollende Info-Mobil und Chemie-Labor zum Mitmachen, das ein Jahr lang durch Deutschland tourt, war auf dem Parkgelände der AiFangetreten, den Besuchern die Chemie einmal von ihrer spannendsten Seite zu zeigen.

Etwa 180 Schüler aus 12 Berliner Schulen waren gekommen und beteiligten sich mit vielfältigen eigenen Aktivitäten an dem angebotenen Programm. So führten sie unter Anleitung eigene chemische Experimente durch. Auch der Chemie-Quiz, bei dem es attraktive Preise zu gewinnen gab, brauchte sich nicht über mangelndes Interesse zu beklagen.

In einer hochkarätig besetzten Gesprächsrunde zum Thema "Wie gefährlich sind Drogen wirklich?“, an der sich spontan anwesende Schüler beteiligten, fand ein reger Erfahrungsaustausch statt. Weitgehend ohne Tabus wurde über die derzeitige Drogensituation in Diskotheken und auf Partys sowie über die Effizienz der in der Bundesrepublik dazu vorhandenen Gesetzeslage gesprochen.

Die Ausstellung "Der Kuss – Magie und Chemie“ über den menschlichen Körper als komplexe "Chemie­Fabrik“ stellte weitere Hintergrundinformationen zu dieser Thematik zur Verfügung.

Alles in Allem eine rund herum gelungene Veranstaltung zum Informieren und Mitmachen.
Weitere Informationen zum Jahr der Chemie findem Sie unter www.jahr-der-chemie.de.

Auch in diesem Jahr fand im Rahmen des Innovationstages der AiF ein Beratertag der AiF-Kontaktbüros aus Mittel- und Osteuropa statt. Mehr als 60 Vertreter von Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland nutzten die Gelegenheit zu Gesprächen mit den Mitarbeitern. Bei den durchschnittlich 20 Gesprächen je Ländervertreter stellten die Unternehmer eine Vielzahl von Projekten vor. Den Schwerpunkt der Gespräche bildeten Anfrage nach Partnern für gemeinsame FuE-Projekte.

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